Schottland


23.08.08

 

Heute sollte er also losgehen, der Kurztrip nach Schottland. Pünktlich machten wir fünf uns also auf den Weg zum Flughafen Hahn im Hunsrück. Dort wurden wir auch direkt mit einer fetten Dusche empfangen, danke schön. Sollten das die Vorboten für das sein was uns in Schottland erwarten sollte, egal. Also Patschnass zum Check Inn.

 

Nachdem wir in demselben Siff und noch auf den Weg zum Flieger machten und diesen in einem ähnlichen Zustand erreichten wie den Check in hob der Flieger endlich ab. Nach einem kurzen, angenehmen Flug Landung in Glasgow-Prestwick. Raus aus dem Flieger......und siehe da, blauer Himmel, herrlich.

 


 

Koffer schnappen, das Mietauto holen und dann schnell im Abenteuer Linksverkehr auf den Weg nach Glasgow machen. Man gewöhnt sich schon schnell an das fahren, wenn nur die Abstände zur linken Seite nicht so blöd einzuhalten wären, Hölle. Meine Mitstreiter machen mich aber immer brav darauf aufmerksam wenn ich mal wieder zu dicht am Straßenrand bin. Als wir Glasgow erreichen hat sich das Problem auch größtenteils erledigt.

 

Wir beziehen unsere erste Unterkunft, dass Mc Lay´s Guesthouse. Ein uraltes Gebäude mit einem ebenso uralten Geruch, auch daran gewöhnt man sich schnell. Die Zimmer sind klein, aber in Ordnung. Ein kleines Bad mit Toilette ist auch dabei (kleiner Tipp, immer feste Pumpen, sonst kommt aus der Spülung nur ein Rinnsal).

 

So, jetzt aber raus aus dem Zimmer und hinein ins Glasgower Nachtleben. Nur eine Straße weiter tobt auch wirklich schon das Schottische Leben. Bar an Bar, Disse neben Disse. Wir entscheiden uns direkt für den ersten Pub und trinken ein paar Pints um nicht allzu spät ins Bett zu fallen.

 

Am nächsten Morgen genießen wir noch schnell das typisch schottische Frühstück mit Bohnen, Eiern, Toast und dem ganzen anderen Kram und machen uns auf den Weg nach Stirling. Diese erreichen wir auch sehr schnell. Die ehemalige Hauptstadt ist klein, aber wunderschön. Viele alte, viktorianische Gebäude prägen hier das Stadtbild, ach, und das Wetter paßt auch schon wieder, toll.

 


 

 

 

 

 

Wir verlassen nun Stirling und nach zwanzig Minuten Fahrt erreichen wir einen wunderschönen See, eingebettet in diese typische schottische Hügellandschaft (die richtigen Higlands sind doch noch ein Stück weg). Ein toller Ort um kurz die Seele baumeln zu lassen.

 


 

 

 

Leider haben wir nicht soviel Zeit, wir müssen uns ja noch auf den Weg nach Edinburgh, den Hauptzielpunkt unserer Reise machen.

 

Unsere dortige Unterkunft, eine Jugendherberge, liegt direkt am Meer, einfach nur schön. Die Zimmer sind vielleicht nicht die saubersten, die Schotten sehen das glaub ich aber eh nicht so eng. Dafür hat die Herberge eine Bar, sehr schön. Wir nutzen aber direkt den Shuttle nach Edinburgh um dort noch unseren Lieblingspub zu besuchen. Kaum angekommen, der Schock. Unser Pub existiert nicht mehr, das Haus ist nur noch eine Ruine, schade.

 

 

Also schnell einen Ersatz suchen. Da wir durstig sind und nicht den Abend mit suchen verbringen wollen fallen wir in den erstbesten Pub ein. Dort meldet sich auch der Hunger und wir stellen fest dass der Service ein wenig anders funktioniert. Man bestellt also selbst am Tresen, das essen bekommt man später aber gebracht, immerhin.

 

Den restliche Abend verbringen wir dann in der Bar des Hostels und lassen es ein wenig krachen.

 


 


 

Am nächsten Tag machen wir uns wieder auf in die Stadt. Das faszinierende an dieser ist dass man alles in Fuß- bzw. Laufnähe hat. Das Meer, einen erloschenen Vulkan usw. Wir entscheiden uns für den Vulkan. Diesen habe wir auch relativ schnell und stark schwitzend erreicht, werden aber mit einem fantastischen Blick über die Stadt belohnt, der Wahnsinn. Da kann einen wirklich das Highlanderfeeling packen.

 

 

Den Rest des Tages verbringen wir mit bummeln, Pubs, Whiskyläden, und natürlich dem Festival Fringe dass jeden August in Edinburgh stattfindet. Es ist unglaublich was hier abgeht, ne,ne,ne, was eine Masse Menschen.

 

Nun geht es zurück zum Hostel, letztmalig die Bar rocken. Es werden wieder einige Pints vernichtet an diesem Abend.

 

 

Am nächsten Morgen heißt es nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch Edinburgh langsam Abschied nehmen, schade. Die Fahrt zurück zum Airport zieht sich wie Kaugummi und ich merke irgendwie, ich möchte nicht zurück. Wieder einmal hat mich dieses Land mit den netten Menschen und der tollen Natur wieder gefangen. Einfach nur schön. Und wir alles wissen nur eins, wir kommen wieder, koste es was es wolle.

 

 

 

 

 

 




 

 

 

27.8.08 12:42, kommentieren